Deeskalation
- Situation
- Sicheres Auftreten unter praxisnahen Bedingungen.
Für Pflege, Klinik und ambulante Dienste, wenn Übergriffe von Patienten oder Angehörigen zum Alltag gehören.
Ausgangslage
Übergriffe gelten als Teil des Jobs. Kratzen, Schlagen und Beleidigungen werden hingenommen, weil sie zur Krankheit gehören sollen.
Angehörige unter Druck. Sorge und Ohnmacht schlagen in Vorwürfe um, oft am Empfang oder auf dem Flur.
Nähe erschwert Abgrenzung. Wer jemanden pflegt, kann nicht einfach Abstand halten.
Kein Platz für Nachbesprechung. Nach dem Vorfall geht der Dienst weiter, die Belastung bleibt unbesprochen.
Pflegerische Nähe ersetzt keine Grenze. Beides ist gleichzeitig möglich und muss geübt werden.
Wirkung
Krankheitsbedingtes Verhalten und bewusste Grenzüberschreitung erfordern Verschiedenes.
Körpersprache, Positionierung und Ausstiegswege im pflegerischen Kontakt.
Belastende Situationen werden besprochen, nicht mit nach Hause genommen.
Passende Formate
Ablauf
Situation, Ziele und Rahmen klären, telefonisch, etwa 30 Minuten, unverbindlich und kostenfrei.
Inhalte und Übungen werden auf Ihre Einrichtung und konkrete Fälle abgestimmt.
Bei Ihnen vor Ort, mit Situationen aus Ihrem Arbeitsalltag.
Rückblick mit der Leitung und Empfehlung für die Verankerung im Alltag.
FAQ
Das Training arbeitet vor allem mit Haltung, Sprache und Positionierung. Körperliche Übungen sind freiwillig, werden angeleitet und an die Gruppe angepasst. Niemand muss etwas tun, das sich nicht sicher anfühlt.
Grenzsetzung, Körpersprache und Positionierung brauchen den Raum, dafür ist Präsenz die erste Wahl. Fallbesprechung, Nachbereitung und Auffrischung funktionieren online gut und sparen Reisezeit. Häufig ist eine Kombination aus beidem am wirksamsten.
Für Übungen mit Rückmeldung sind 8 bis 16 Teilnehmende ideal. Studientage für ein ganzes Kollegium lassen sich auch mit größeren Gruppen umsetzen, dann verschiebt sich der Schwerpunkt von der Einzelübung zur gemeinsamen Linie.
Das Erstgespräch findet meist innerhalb weniger Tage statt. Trainingstermine sind je nach Auslastung ab etwa sechs bis acht Wochen möglich. Nach einem akuten Vorfall wird kurzfristig ein Weg gefunden.