Kultursensible Konfliktarbeit
Differenzierte Einordnung statt Pauschalurteil, ohne Grenzen aufzugeben.
- Dauer
- 1 bis 2 Tage
- Gruppe
- 8 bis 16 Teilnehmende
- Format
- Präsenz
- Ort
- Bundesweit
Worum es geht
Ausgangslage
In Einrichtungen mit vielfältiger Zusammensetzung werden Missverständnisse schnell als Provokation gelesen und Provokationen als kulturelle Eigenart entschuldigt. Beides führt in die Irre.
Das Training arbeitet an der Unterscheidung: Was ist eine kulturelle Prägung, was ist ein Statuskonflikt, was ist schlicht Regelverletzung? Und wie bleibt man in allen drei Fällen klar, ohne zu pauschalisieren?
Inhalte
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Prägung und Verhalten – unterscheiden statt vermischen
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Ehre und Status – wie Statuskonflikte entstehen und eskalieren
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Gesichtswahrung – Grenzen setzen, ohne bloßzustellen
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Rollen im Umfeld – Familie, Gruppe und Netzwerk einbeziehen
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Eigene Zuschreibungen – die eigene Wahrnehmung überprüfen
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Klarheit ohne Pauschalurteil – Haltung in der Praxis
Vorbereitungsgespräch · Praxisübungen aus Ihrem Alltag · Teilnehmerunterlagen · Fotoprotokoll · Empfehlung zur Vertiefung
Ablauf
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Erstgespräch und Bedarfsklärung
Situation, Ziele und Rahmen klären, telefonisch, etwa 30 Minuten, unverbindlich.
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Konzept und Abstimmung
Inhalte und Übungen werden auf Ihre Einrichtung und konkreten Fälle zugeschnitten.
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Durchführung
Bei Ihnen vor Ort, mit Übungen aus Ihrem Arbeitsalltag.
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Auswertung und Vertiefung
Rückblick mit der Leitung, Empfehlung für nächste Schritte und Nachsorge.
FAQ
Häufige Fragen.
Das Training arbeitet vor allem mit Haltung, Sprache und Positionierung. Körperliche Übungen sind freiwillig, werden angeleitet und an die Gruppe angepasst. Niemand muss etwas tun, das sich nicht sicher anfühlt.
Grenzsetzung, Körpersprache und Positionierung brauchen den Raum, dafür ist Präsenz die erste Wahl. Fallbesprechung, Nachbereitung und Auffrischung funktionieren online gut und sparen Reisezeit. Häufig ist eine Kombination aus beidem am wirksamsten.
Für Übungen mit Rückmeldung sind 8 bis 16 Teilnehmende ideal. Studientage für ein ganzes Kollegium lassen sich auch mit größeren Gruppen umsetzen, dann verschiebt sich der Schwerpunkt von der Einzelübung zur gemeinsamen Linie.
Das Erstgespräch findet meist innerhalb weniger Tage statt. Trainingstermine sind je nach Auslastung ab etwa sechs bis acht Wochen möglich. Nach einem akuten Vorfall wird kurzfristig ein Weg gefunden.