Deeskalationstraining
Ihr Team erkennt Eskalationen früher, bleibt handlungsfähig und gewinnt eine gemeinsame Linie, trainiert an Situationen aus Ihrem Alltag.
- Dauer
- 1 bis 2 Tage
- Gruppe
- 8 bis 16 Teilnehmende
- Format
- Präsenz oder online
- Ort
- Bundesweit
Worum es geht
Sicheres Auftreten in Krisen
Immer häufiger kommt es zu verbalen und körperlichen Übergriffen auch auf Mitarbeitende im sozialen Bereich. In Krisensituationen müssen Entscheidungen in Sekunden fallen, die Verunsicherung nimmt auf allen Seiten zu. So geraten Mitarbeitende schnell in Situationen, in denen sie unabsichtlich überfordert sind und dadurch in Gefahr kommen.
Viele Auseinandersetzungen folgen jedoch einem Muster. Wer dieses Muster früh erkennt, kann viele Krisen im Keim ersticken. Das Training vermittelt, Muster und Denkweisen des Gegenübers zu lesen, und stärkt unter Berücksichtigung von Verhältnismäßigkeit und Praxisbezug das eigene Auftreten.
Teilnehmende lernen, schwierige Situationen und Provokationen so zu meistern, dass es zu keiner körperlichen Gewalt kommt. Die Inhalte werden unter praxisnahen Bedingungen erprobt, also unter Stress, mit fremden Personen und unter Anforderungsdruck.
Nutzen
Was sich nach dem Training ändert.
Früher erkennen
Ihr Team liest Anspannung, Provokation und Eskalationsdynamik, bevor die Situation kippt.
Klar begrenzen
Grenzen werden ruhig, deutlich und ohne unnötige Konfrontation gesetzt, verbal und körpersprachlich.
Gemeinsam handeln
Alarmierung, Rollen und Nachbereitung folgen einer abgestimmten Linie, die das ganze Team trägt.
Inhalte
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Gesprächstechniken – in Krisen und Konflikten
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Konfliktlösungsmodelle – praxisnah und im Alltag anwendbar
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Täter- und Klientendenken – Muster des Gegenübers erkennen
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Eigenbild und Fremdbild – wie ich wirke und wie ich wirken will
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Körpersprache – Haltung, Positionierung und Distanz
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Außenwirkung – und realistische Selbsteinschätzung
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Krisenintervention – und Grenzziehung im akuten Moment
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Teamhaltung – gemeinsame Strategien in Krisen
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Nachstellung realer Situationen – Übungen unter praxisnahen Bedingungen
Vorbereitungsgespräch · Praxisübungen aus Ihrem Alltag · Teilnehmerunterlagen · Fotoprotokoll · Empfehlung zur Vertiefung. Der zeitliche und inhaltliche Rahmen wird individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
FAQ
Häufige Fragen zum Training.
Das Training arbeitet vor allem mit Haltung, Sprache und Positionierung. Körperliche Übungen sind freiwillig, werden angeleitet und an die Gruppe angepasst. Niemand muss etwas tun, das sich nicht sicher anfühlt.
Grenzsetzung, Körpersprache und Positionierung brauchen den Raum, dafür ist Präsenz die erste Wahl. Fallbesprechung, Nachbereitung und Auffrischung funktionieren online gut und sparen Reisezeit. Häufig ist eine Kombination aus beidem am wirksamsten.
Für Übungen mit Rückmeldung sind 8 bis 16 Teilnehmende ideal. Studientage für ein ganzes Kollegium lassen sich auch mit größeren Gruppen umsetzen, dann verschiebt sich der Schwerpunkt von der Einzelübung zur gemeinsamen Linie.
Das Erstgespräch findet meist innerhalb weniger Tage statt. Trainingstermine sind je nach Auslastung ab etwa sechs bis acht Wochen möglich. Nach einem akuten Vorfall wird kurzfristig ein Weg gefunden.