Deeskalation
- Situation
- Sicheres Auftreten in Krisen, praxisnah erprobt.
Klare Abläufe für Beratungsstellen, Betreuung und Eingliederungshilfe, vor, während und nach dem Vorfall.
Ausgangslage
Einzelgespräche ohne Rückhalt. Wer allein im Beratungszimmer sitzt, hat im Ernstfall niemanden in Rufweite.
Drohungen werden hingenommen. Aus Sorge um die Beziehung wird vieles geschluckt, das nicht hinnehmbar ist.
Kein abgestimmter Ablauf. Wer alarmiert wen, wer dokumentiert, wer spricht danach mit der betroffenen Person?
Hoher Durchlauf. Wissen geht mit jedem Personalwechsel verloren, wenn es nicht verankert ist.
Wer allein im Beratungszimmer sitzt, braucht vorher geklärte Abläufe, nicht Mut im Moment der Eskalation.
Wirkung
Was nicht hinnehmbar ist, wird benannt, ohne dass die Beratung endet.
Alarmierung, Räume und Rollen sind vorher geklärt, nicht im Moment der Eskalation.
Die Standards überleben Personalwechsel, weil sie schriftlich und eingeübt sind.
Passende Formate
Stimmen
Herr Markus Brand führt seit 2004 regelmäßig Seminare für INPUT e.V. durch. Herrn Brand habe ich als sehr zuverlässigen und kompetenten Referenten kennengelernt. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg sehr gut. Seine hohe fachliche Kompetenz, seine Authentizität sowie die lockere und humorvolle Art seiner Vorträge wurden dabei besonders hervorgehoben. Insbesondere wird der hohe Praxisbezug der vermittelten Inhalte gelobt.
Herr Brand referiert seit 2010 regelmäßig für unsere Fortbildungen für Mitarbeitende aus dem sozialen Arbeitsfeld zum Thema konfrontative Pädagogik. Herr Brand versteht es sehr gut, auf die verschiedenen Arbeitsfelder der Teilnehmer einzugehen und praxisnahe Lösungen zu finden. Das vermittelte Fachwissen und die Methoden erleben wir als sehr hilfreich und gewinnbringend.
Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Praxisbeispiele waren sehr gut und bildlich erklärt. Die vorgestellten Methoden habe ich in der Berufspraxis und im privaten Bereich bereits erfolgreich umgesetzt und sofort Erfolgserlebnisse gehabt.
Ablauf
Situation, Ziele und Rahmen klären, telefonisch, etwa 30 Minuten, unverbindlich und kostenfrei.
Inhalte und Übungen werden auf Ihre Einrichtung und konkrete Fälle abgestimmt.
Bei Ihnen vor Ort, mit Situationen aus Ihrem Arbeitsalltag.
Rückblick mit der Leitung und Empfehlung für die Verankerung im Alltag.
FAQ
Das Training arbeitet vor allem mit Haltung, Sprache und Positionierung. Körperliche Übungen sind freiwillig, werden angeleitet und an die Gruppe angepasst. Niemand muss etwas tun, das sich nicht sicher anfühlt.
Grenzsetzung, Körpersprache und Positionierung brauchen den Raum, dafür ist Präsenz die erste Wahl. Fallbesprechung, Nachbereitung und Auffrischung funktionieren online gut und sparen Reisezeit. Häufig ist eine Kombination aus beidem am wirksamsten.
Für Übungen mit Rückmeldung sind 8 bis 16 Teilnehmende ideal. Studientage für ein ganzes Kollegium lassen sich auch mit größeren Gruppen umsetzen, dann verschiebt sich der Schwerpunkt von der Einzelübung zur gemeinsamen Linie.
Das Erstgespräch findet meist innerhalb weniger Tage statt. Trainingstermine sind je nach Auslastung ab etwa sechs bis acht Wochen möglich. Nach einem akuten Vorfall wird kurzfristig ein Weg gefunden.